Die Nacht in unserem kleinen gemieteten Zelt mitten im Yosemite Nationalpark war eigentlich ganz gemütlich, aber etwas frisch. Das Schöne war, mitten in der Natur zu erwachen und dann auch recht zügig zu einer kleinen Wanderung im Nationalpark aufbrechen zu können.
Mit dem kostenlosen Shuttlebus haben wir uns durch den Park fahren lassen und haben anschließend den Trail zum „Vernall Waterfall“ genommen. Der Trail führte mitten durch Bäume, Felsen, vorbei an einem kleinen Fluss immer den Berg hinauf bis zu dem wunderschönen Vernall Wasserfall. Der anstrengende Aufstieg hat sich also absolut gelohnt.
Anschließend wollten wir noch die „YosemiteWaterfalls“ (die wohl größten Wasserfälle Nordamerikas) besichten, nur leider führten diese jetzt im Spätsommer kein Wasser 🙁
Danach machten wir uns mit dem Auto auf den Weg über die Berge (tolle Aussichten, aber auch steile Abhänge!!) des Yosemite NP zur berühmten „Mariposa Grove“, wo riesige Mammutbäume wachsen. Es war einfach faszinierend diese uralten Bäume mit den unglaublich dicken Stämmen (zum Teil bis zu 29 Meter Umfang) zu sehen. Wir fühlten uns im Verhältnis zu diesen Bäumen richtig winzig!
Im Anschluss daran fuhren wir nach Mariposa, wo wir ein schönes und familiäres Bed & Breakfast ausgemacht hatten. Dort angekommen erwartete uns, mitten in der Natur ein schönes und etwas älteres Holzhäuschen. Dies bestätigte nochmals unseren bisherigen Eindruck, dass die Bed & Breakfast`s deutlich schöner sind wie die meisten Motels. Zum Abendessen ging es nochmal in die Stadt. Den Tag beendeten wir schließlich mit einer Flasche Weißwein auf der Veranda, dem Sternenhimmel über uns und dem Zirpen der Grillen in den Ohren.
